Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige und Nahestehende
Was können Angehörige und Nahestehende tun?

Im Umgang mit der Schuppenflechte unterstützen

Sich über die Erkrankung schlau machen

Es ist wichtig, die Erkrankung und ihre Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen zu kennen und so weit wie möglich zu verstehen. Auch wenn Nahestehende die Herausforderungen wie die stark schuppende Haut, den Juckreiz oder die psychische Belastung von Menschen mit PsoriasisSchuppenflechte. Chronisch-entzündliche Erkrankung , die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. nicht eins zu eins nachempfinden können, so kann es trotzdem hilfreich sein, die Symptome, Ursachen und Behandlungsoptionen der Erkrankung zu kennen. Denn so können Angehörige auch fachlich unterstützen. Falls die oder der Betroffene schon seit Jahren oder Jahrzehnten erkrankt ist, haben sich Angehörige und Freunde eventuell bereits lange Zeit mit der Erkrankung auseinandergesetzt. Nahestehende sollten stets am Ball bleiben, um Wissenswertes über neue Therapieoptionen mit der oder dem Betroffenen zu teilen. Denn gerade in den letzten Jahren hat es viele Fortschritte in der SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft.-Therapie gegeben. Zuverlässige Informationen gibt es z.B. unter:


Da sein, wenn man gebraucht wird

Erfolglose Therapien, Nebenwirkungen, zahlreiche Ärzt*innenbesuche und -wechsel – viele Betroffene haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich und eine optimale Versorgung scheint für sie noch immer in weiter Ferne. Da ist es kein Wunder, dass viele von ihnen den Mut und die Hoffnung verlieren, Neues auszuprobieren. Sollten Angehörige Informationen zu neuen Therapieoptionen finden, können sie diese mit der Patientin oder dem Patienten besprechen und versuchen, sie zu einem erneuten Gang zur hautärztlichen Sprechstunde zu motivieren.



Wichtig! Es ist entscheidend, dass Betroffene sich von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt ernstgenommen fühlen und Ziele sowie Ängste offen ansprechen können. Ist dies aktuell nicht der Fall, sollte ein Praxis-Wechsel in Betracht gezogen werden. Die „Bitte berühren“-Hautärzt*innensuche hilft dabei.


Wenn Betroffenen die Kraft fehlt, allein in die hautärztliche Sprechstunde zu gehen, können Angehörige und Nahestehende ihre Begleitung anbieten. So oder so kann es hilfreich sein, wenn zwei paar Ohren dem Gespräch folgen. Haben Betroffene*r und Ärzt*in gemeinsam einen Therapieplan aufgestellt, können Familie und Freunde dabei helfen, die Behandlung in den Alltag zu integrieren.


Gemeinsam durch Höhen und Tiefen

Aufgrund von (Eigen-)Stigmatisierung und/oder sozialer Ausgrenzung fühlen sich viele Betroffene unwohl in ihrer Haut und ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück. Dabei können vor allem Freunde dabei helfen, Körper und Geist zu stärken und gesund zu halten. Angehörige oder Freunde können Betroffene zu gemeinsamen Unternehmungen ermutigen. Schon ein kurzer Besuch im Restaurant oder im Museum kann von SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. betroffenen Personen helfen, auf andere Gedanken zu kommen und Kraft zu schöpfen, um sich erneut mit der Erkrankung auseinanderzusetzen.


Wichtig! Angehörige und Nahestehende sollten Verständnis dafür haben, wenn ein Plan aufgrund der Erkrankung nicht umgesetzt werden kann. Sie können sich erkundigen, wie es der bzw. Betroffenen geht, und sie bzw. ihn ermutigen, sich nicht zurückzuziehen. Vielleicht hilft es, statt die Verabredung komplett abzusagen, eine Alternative vorzuschlagen. Wie wäre es mit einem gemütlichen Koch- oder Filmabend zu Hause statt einem Restaurant- und Kinobesuch?


Auf Betroffene zugehen

Für Menschen mit SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. kann es anstrengend sein, sich tagein tagaus mit der Erkrankung auseinanderzusetzen. Da ist es nur verständlich, dass manche eine Pause von der ständigen Suche nach Informationen oder den zahlreichen Besuchen in fachärztlichen Praxen brauchen. Angehörige und Nahestehende sollten diese kleinen Auszeiten respektieren. Stellt man allerdings fest, dass die bzw. der Betroffene sich mehr und mehr zurückzieht, kann es helfen, immer wieder ein offenes Ohr zu haben und Beistand anzubieten. Sollten Angehörige und Freunde das Gefühl haben, allein nicht mehr unterstützen zu können, kann Hilfe von außen guttun. Der Austausch mit anderen Angehörigen oder der Rat einer Hautärztin oder einem Hautarzt sowie Psycholog*innen kann Gold wert sein und neue Perspektiven auf die Erkrankung und den Umgang mit dieser eröffnen.


Auf sich selbst achten

Einer nahestehenden Person mit SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. unter die Arme zu greifen und die Kraft aufzubringen, sich immer wieder mit der Erkrankung auseinanderzusetzen, kann Energie kosten. Angehörige und Freunde sollten deshalb ihre eigenen Wünsche und Ziele nicht aus den Augen verlieren. Die „Bitte berühren“-Infografik bietet hierzu verschiedene Tipps und Hilfestellungen für die richtige Balance zwischen Helfen und eigener Achtsamkeit.


Kurz und knapp: Betroffenen zu neuem Mut verhelfen - Aber wie?

 

  • Wissen ist das A und O. Machen Sie sich schlau über die Erkrankung und neue Therapiemöglichkeiten. Vielleicht finden Sie neue Ansätze, die Ihrem geliebten Menschen mit Schuppenflechte helfen.
  • Ein starkes Team: Zu zweit fällt einem vieles leichter. Begleiten Sie die Patientin bzw. den Patienten zu ärztlichen Terminen und versuchen Sie, zu unterstützen, bei der Therapie am Ball zu bleiben.
  • Freude und Rückschläge teilen: Es ist einfacher, wenn sich die Last der Erkrankung auf mehreren Schultern verteilt. Hilfe aktiv anzubieten, Hochs und Tiefs gemeinsam zu durchleben und stets ein offenes Ohr zu haben, kann helfen.
  • Lust auf einen Kaffee? So simpel es klingt, aber schon kleine Unternehmungen können es schaffen, Betroffene aus ihrem Schneckenhaus zu holen.
  • Haben Sie Geduld. Es braucht eventuell mehrere Anläufe, um Betroffenen neuen Mut, neue Hoffnung und Orientierung zu geben.

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